en
Schliessen
Arp / Taeuber-Arp / Bill

Allianzen

Kunstmuseum

Einleitung

Die Ausstellung beleuchtet die Freundschaft und die Zusammenarbeit von drei Hauptfiguren der europäischen Avantgarde: Hans Arp (1886–1966), Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) und Max Bill (1908–1994). Im Zentrum steht ihre Rolle und Mitwirkung in wichtigen Künstlergruppen und -zeitschriften der 1930er und 1940er Jahre.

Allianzen veranschaulicht das Engagement avantgardistischer Künstlergruppen für die nicht gegenständliche Kunst. In den 1930er Jahren, einer Zeit grosser Unruhen, entstanden Gruppen und Vereinigungen von Künstlerinnen und Künstlern, die sich die Verteidigung und Verbreitung der gegenstandslosen Kunst zum Ziel gesetzt hatten. Zunächst in Paris, wo sich Gruppen wie Cercle et Carré und Abstraction-Création bildeten, dann in der Schweiz mit der Vereinigung Allianz, die moderne Künstler*innen zusammenbrachte und ihre Werke durch gemeinsame Ausstellungen und vom Allianz-Verlag herausgegebene Portfolios förderte.

Gezeigt werden Mappenwerke, die als künstlerische und verlegerische Gemeinschaftsproduktionen während oder in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden – in einer Zeit zunehmender Marginalisierung der künstlerischen Avantgarde. Neben den Portfolios gehörte die Herausgabe von Publikationen und Zeitschriften sowie Ausstellungsbeteiligungen zu den Aktivitäten. Zu sehen sind Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen und Reliefs von Arp, -Taeuber-Arp und Bill, die zum Teil in wichtigen historischen Ausstellungen vertreten waren. Briefe ergänzen die Schau und beleuchten die Interaktion zwischen den drei Protagonist*innen. Die Entwürfe für die sechste Ausgabe von Plastique Plastic, der von Sophie Taeuber-Arp herausgegebenen Zeitschrift für ungegenständliche Kunst, werden erstmals überhaupt in einer Ausstellung gezeigt.

Die Werke stammen aus der Fondazione Marguerite Arp und der Sammlung von Chantal und Jakob Bill sowie aus institutionellen und privaten Sammlungen. Die Ausstellungsidee stammt von Jakob Bill.

Kuratiert von Stefanie Gschwend und Simona Martinoli

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Fondazione Marguerite Arp, Locarno, wo vom 31. März – 3. November 2024 eine ergänzende Schau gezeigt wird

Anlässlich der Ausstellung ist die Publikation allianzen. arp, taeuber-arp, bill im Verlag Scheidegger & Spiess erschienen, die mit Texten von Isabelle Ewig, Walburga Krupp und Jakob Bill das Thema vertieft. Ausstellungspreis CHF 42 im Shop.

Biografien

Hans / Jean Arp (1886–1966) gilt als Vertreter der klassischen Moderne und war eine zentrale Künstlerfigur der europäischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Er schuf ein vielseitiges Œuvre, das von Plastiken, Reliefs, Collagen und Gemälden, Radierungen, Zeichnungen und Textilentwürfe über deutsch- und französischsprachige Gedichte reicht. Während dem ersten Weltkrieg wurde er zum Mitbegründer der Dada-Bewegung in Zürich. Er lernte Sophie Taeuber kennen, mit der sich eine enge künstlerische Zusammenarbeit entwickelte. Arp wendete er sich dem Surrealismus und der konkreten Kunst zu und war Mitglied wichtiger internationaler Künstlervereinigungen. Während dem zweiten Weltkrieg besuchte er mit Sophie Taeuber-Arp Zürich, wo sie wenig später bei einem Unfall starb. Nach Kriegsende kehrte Arp nach Frankreich zurück und heiratete 1959 Marguerite Hagenbach. Ab den 1950er Jahren fand sein Werk in den USA Beachtung. Am 7. Juni 1966 stirbt Hans Arp in Basel.

Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) gilt als Vertreterin der konkreten, rhythmisch-geometrischen Kunst. Sie war Malerin, Bildhauerin, Textil- und Innenraum-Gestalterin sowie Tänzerin der Avantgarde. Mit ihrem interdisziplinären künstlerischen Schaffen löste sie die Grenzen zwischen Kunst und Leben auf, lehnte traditionelle Kunstformen und Materialien ab und suchte nach Alternativen. Taeuber-Arp stand in einem engen kreativen Austausch mit Künstlergruppen der Avantgarde und bewegte sich in den Szenen zwischen Zürich und Paris. Sie wurde Teil verschiedener Künstlergruppen und war in wichtigen Ausstellungen der nicht gegenständlichen Kunst vertreten. Sophie Taeuber-Arp ist Mitbegründerin der internationalen Kunstzeitschrift Plastique Plastic. Die Künstlerin stirbt am 13. Januar 1943 an einer Kohlenmonoxidvergiftung in Zürich.

Max Bill (1908–1994) war Maler, Bildhauer, Architekt, Designer, Grafiker, Typograph, Theoretiker, Sammler, Kurator, Publizist, Lehrer, Politiker und Aktivist. Seine Beiträge hatten einen grossen Einfluss auf das Design und die Kunst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. Bill gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Konkreten Kunst. Mit nur 30 Jahren wurde er zu einem zentralen Theoretiker der Bewegung und blieb jahrzehntelang ihr Verfechter und Förderer. Er organisierte Ausstellungen, verfasste Texte über konkrete Kunst und tauschte sich international mit Gleichgesinnten aus. Für Bill waren Kunst und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden. Als Vermittler zwischen den Generationen brachte er nach dem Zweiten Weltkrieg die Ideen der europäischen nicht figurativen Avantgarde in Umlauf, aktualisierte und entwickelte sie weiter.

Raum 1

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Brücke Zürich / Paris, 1925

Der erste Kontakt zwischen Sophie Taeuber und Max Bill entstand an der Zürcher Kunstgewerbeschule. Ab 1916 leitete Sophie Taeuber die Textilklasse. In ihrem Unterricht wollte sie Kunst, Gestaltung, Handwerk und Alltag auf schöpferische Weise verbinden. Sie war bestrebt die Grenzen zwischen den Gattungen aufzuheben. Taeuber wollte ihren Schüler*innen einen ‘Begriff von den Problemen der Zeit’ vermitteln und in diesem Zusammenhang Kunstgewerbe und bildende Kunst vereinen. Ihre Lehre eines formalen Ausdrucks löste die bis dahin üblichen Gestaltungsstile kunstgewerblicher Textilien, wie z.B. ornamentale Muster, ab.

Sophie Taeuber-Arp hat ein reiches, medial vielfältiges und interdisziplinäres Werk hinterlassen. Sie war zu Beginn Ausdruckstänzerin und Kunsthandwerkerin, wobei Wandteppiche, wie Ohne Titel (ca. 1925), Kissen und andere Einrichtungsgegenstände entstanden. Nach ihrem Umzug nach Meudon, FR, 1929 richtete sich ihr Fokus auf die Malerei und Zeichung, schuf aber auch räumliche Arbeiten. Mit ihren Compositions verticales-horizontales gestaltete sie ab 1915 gänzlich ungegenständliche Kompositionen. Diese gehören zu den ersten konkreten / konstruktiven Kunstwerken der Moderne und entstanden etwa zeitgleich mit denen von Piet Mondrian und Kasimir Malewitsch. Es entsteht der Eindruck, dass Taeuber-Arp aus ihrer handwerklichen Praxis heraus selbstverständlicher und radikaler als die meisten ihrer Künstlerkollegen zu neuen abstrakten Formen fand.

​Die beiden Schülerarbeiten von Max Bill Tablett mit zwei Bechern und Wasserkanne (beide 1925) sowie die Schülerkarte verweisen auf seine Studienzeit an der Kunstgewerbeschule Zürich von 1924 bis 1927. Taeuber-Arp war in dieser Zeit Jurymitglied der Schweizer Sektion der Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels in Paris und an der Entscheidung beteiligt, zwei Arbeiten Bills 1925 auszustellen. Diese Gelegenheit führte den erst 17-jährigen zum ersten Mal in die französische Metropole.

1933, wieder in Paris, trat der junge Architekt und Künstler Bill einer Vereinigung bei, der auch Taeuber-Arp und ihr Mann Hans Arp angehörten: der Abstraction-Création. Es ist der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit und einer lebenslangen Freundschaft.

Raum 2

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Wahlverwandtschaften

Im Gegensatz zu Arp, der seine Inspirationsquelle in der Natur fand, vertrat Bill eine klare konstruktive Position und suchte seine Inspiration im mathematischen Denken. Sophie Taeuber-Arp arbeitete in den Jahren zwischen 1930 und 1939 an verschiedenen Themen, die sich überlagerten und sich aufeinander bezogen. In ihrem Werk entstand ein Wechselspiel zwischen konstruktiver und biomorpher Bildsprache. Es waren Jahre eines intensiven und inspirierenden Austauschs in den Pariser Künstlerkreisen. Trotz unterschiedlicher Ansätze verfolgte man die gleichen Ziele: Die Verteidigung und Verbreitung der nicht gegenständlichen Kunst.

Arp, Taeuber-Arp und Bill standen im Austausch und inspirierten sich gegenseitig. In ihren Werken finden sich zahlreiche Verwandtschaften und Bezüge aufeinander.

Max Bill malte 1930 das Bild Ohne Titel, Zwei Köpfe mit einer fliessenden, weichen Linienführung, die an die Bildsprache von Hans Arp erinnert, der in seinem Werk Tendenzen der konkreten Kunst und des Surrealisten vereinte. Trotz Bills Beschränkung auf mathematische Grundprinzipien bietet sein Werk vielfältige und undogmatische Ausdrucksmöglichkeiten.

Sophie Taeuber-Arps Interesse galt dem Ausdruck der Form und der Frage nach Rhythmus und Gleichgewicht. Kreis, Rechteck und Dreieck formieren sich zu dynamischen Kompositionen. Anordnungen mit unregelmässig gesetzten farbigen Kreisen wechseln mit Kombinationen von Kreis und Rechteck. In Werken wie Sechs Räume (1932) verbinden sich Kreis, Rechteck, Dreieck, Stab und Kreuz zu dynamischen Gewichtsverlagerungen. Taeuber-Arps Arbeiten scheinen in dieser Gegenüberstellung mit Arp und Bill aber beinahe wie ein Bindeglied zu funktionieren.

Max Bill war auch Produktgestalter und Typograf. Er gestaltete 1932 die Titelseite der antifaschistischen Zeitschrift information, auf der er eine Skulptur von Hans Arp einer gesellschaftskritischen Zeichnung von Georg Grosz gegenüberstellte. Diesem satirischen Kopf steht Hans Arps Skulptur Bell and Navels (1931) gegenüber, die das Interesse des Künstlers an der Natur als Alternative zum Rationalismus repräsentiert. 1932 greift Bill für ein Werbeplakat der Firma Wohnbedarf wiederum auf Arps biomorphes Vokabular zurück.

Raum 3

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Abstraction-Création / Paris, 1932–36

In den 1930er Jahren war Paris das Zentrum des Surrealismus, einer künstlerischen Bewegung, die auf das Publikum sowohl verstörend und anziehend wirkte. Der Surrealismus fand eine breitere Akzeptanz als nicht gegenständliche Kunst, die es schwerer hatte, sich zu etablieren. Um die gegenstandslose Kunst zu fördern und zu verbreiten, bildeten sich Gruppen wie Cercle et Carré, Art Concrét und Abstraction-Création, zu denen auch Sophie Taeuber und Hans Arp gehörten. Auch der jüngere Max Bill wurde ein Mitglied von Abstraction-Création, nachdem ihn Hans Arp 1932 in die Gruppe eingeführt hatte.

Dem von der Gruppe herausgegebene Heft Abstraction-Création. Art non figuratif ging die von Michel Seuphor 1930 in Paris gegründete Zeitschrift Cercle et Carré voraus, sowie die einzige Ausgabe der Zeitschrift Art Concret, die im selben Jahr von Theo van Doesburg in Paris aufgelegt wurde. Viele Künstler*innen, die sich an Cercle et Carré beteiligt hatten, schlossen sich der Vereinigung Abstraction-Création an. Die Ideen von Art Concrét werden im Kreis der neuen Gruppe weiterentwickelt.

Auf der Suche nach geeigneten Plattformen für die Verbreitung nicht gegenständlicher Kunst wurde auch nach einer Ersatzbezeichnung für die ‚abstrakte‘ Kunst gesucht, d.h. für eine Kunst, deren Abstraktion nicht vom Gegenstand ausgeht. Anfang der 1930er Jahren wurde in Paris der Begriff ‚art non figuratif‘ verwendet, wie auch der Untertitel der Zeitschrift Abstraction-Création lautete. Die Gruppe Abstraction-Création zeichnete sich nicht nur dadurch aus, dass verschiedene Nationalitäten und Altersgruppen aktiv waren, sondern auch durch ihre Vielfalt. Die ältere Generation bot den Jüngeren ausdrücklich eine Plattform. Zu den Künstler*innen, die sich an der Debatte beteiligten, zählten unter anderem Hans Arp, Theo van Doesburg und Piet Mondrian sowie Vertreter der neuen Generation wie Max Bill.

Arp und Bill äusserten sich auch in programmatischen Schriften zum Thema. Arp veröffentlichte seinen berühmten Text Konkrete Kunst und schrieb:

«Wir wollen nicht die Natur nachahmen. Wir wollen nicht abbilden, wir wollen bilden. Wir wollen bilden, wie die Pflanze ihre Frucht bildet, und nicht abbilden. Wir wollen unmittelbar und nicht mittelbar bilden. Da keine Spur von Abstraktion in dieser Kunst vorliegt, nennen wir sie konkrete Kunst.»

Hans Arp: «Konkrete Kunst», in: Unsern täglichen Traum, Zürich 1955, S. 79.

Abstraction-Création versuchte, alle Kräfte der gegenstandslosen Kunst zu bündeln. Teile der Gruppe waren sehr ‹antisurrealistisch› eingestellt, was dazu führte, dass Arp und Taeuber-Arp die Abstraction-Création 1934 wegen Meinungsverschiedenheiten verliessen. Trotz unterschiedlicher Ansätze verfolgte man mit der Herausgabe von Publikationen und der Initiierung wichtiger Ausstellungen die gleichen Ziele.

Die vierzig Jahre später entstandene Mappe aus dem Jahr 1970 enthält Drucke von 30 Vertreter*innen der Gruppe Abstraction Création. Das Portfolio versucht, den ursprünglichen Eindruck der oft unzugänglich gewordenen Werke wiederzugeben und so die ästhetischen Absichten, die die Künstler und Künstlerinnen jener Jahre in ihren Werken zum Ausdruck brachten, lebendig werden zu lassen.

Raum 4

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Statement-Ausstellungen

Neben den gemeinsamen Mappenwerken waren auch Ausstellungen wichtige Plattformen für die Verbreitung der ungegenständlichen Kunst, gerade weil Museen bis heute eine wichtige Rolle bei der Frage spielen, was als Kunst gilt. Wegeweisend waren in diesem Zusammenhang die beiden Ausstellungen zur ‹konkreten Gestaltung›, die 1935 im Kunstmuseum Luzern unter dem Titel These, Antithese, Synthese und 1936 im Kunsthaus Zürich unter dem Titel Zeitprobleme in der Schweizer Malerei und Plastik gezeigt wurden.

Die Initiative zur Ausstellung im Kunstmuseum Luzern, die vom 24. Februar bis 31. März 1935 stattfand, ging vom Luzerner Maler Hans Erni aus, der zusammen mit anderen Kunstschaffenden der Pariser Gruppe Abstraction-Création nahestand. Die internationale Ausstellung umfasste Werke von 22 Avantgardekünstlern und -künstlerinnen verschiedener Stilrichtungen und vereinte u.a. die konkrete, abstrakte und surrealistische Kunst. Unter den ausgestellten Kunstschaffenden waren Sophie Taeuber-Arp, Hans Arp, George Braque, Pablo Picasso, Juan Gris, Giorgio de Chirico, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Fernand Leger, Joan Miro, Piet Mondrian sowie Alexander Calder, Hans Erni und Alberto Giacometti. Auch die konkrete Plastik Tête et coquille – Kopf und Muschel (1933) von Hans Arp war in der Ausstellung zu sehen.

Die Ausstellung Zeitprobleme in der Schweizer Malerei und Plastik, die vom 13. Juni bis 22. Juli 1936 im Kunsthaus Zürich stattfand, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Avantgarde in der Schweiz und schlug eine Brücke zum Kunstzentrum Paris. Die Verbindung zu Paris bestand vor allem durch den Austausch von Künstlerinnen und Künstlern wie Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Max Bill, Le Corbusier und Leo Leuppi. Im Zentrum stand die konkrete Gestaltung, die Max Bill im Ausstellungskatalog beschrieb als 

«jene gestaltung, welche aus ihren eigenen mitteln und gesetzen entsteht, ohne diese auf äusseren naturerscheinungen ableiten oder entlehnen zu müssen. die optische gestaltung beruht somit auf farbe, form, licht, bewegung.»

Max Bill: Konkrete Gestaltung, in: Ausst.Kat. Zeitprobleme in der Schweizer Malerei und Plastik, Zürich: Kunsthaus Zürich, 1936, S. 9.

Von Max Bill war die Malerei -variationen (1934) Teil der Ausstellung und von Sophie Taeuber Arp zwei Compositionen und zwei Reliefs. Stellvertretend wird hier das Werk Cercles mouvementés (1934) und die dynamische Komposition mit der Anordnung unregelmässig gesetzter farbiger Kreise Komposition mit fünf Kreisen, Quadrat und Rechteck (1931) gezeigt.

Raum 5

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Plattformen der Avantgarde Bewegungen

Neben Ausstellungen wurden Bücher, Mappenwerke und Magazine zu wichtigen Plattformen für die Künstler*innen der 1930er und 40er Jahre. Im Spannungsfeld der internationalen Avantgarde und vor dem Hintergrund der zunehmenden Ablehnung moderner Kunst durch den Nationalsozialismus entstanden neue kollektive Formen der Kommunikation und des Austauschs. Diese von den Kunstschaffenden selbst initiierten Netzwerke werden in diesem Raum durch eine Auswahl wichtiger Dokumente veranschaulicht.

Vor und während des Zweiten Weltkriegs verliessen viele Künstlerinnen und Künstler Europa. Der zunehmende Existenzkampf und die Verfemung moderner Kunst, die unter anderem durch die nationalsozialistische Propagandaausstellung «Entartete Kunst» von 1937 geschürt wurde, verschärften die Bedingungen für die avantgardistische Kunstproduktion. Zahlreiche Kunstschaffende, darunter Arp, Taeuber-Arp und Bill, bemühten sich jedoch, den Austausch der Avantgarde-Bewegungen auch über den Atlantik hinweg und gegen alle Widerstände aufrechtzuerhalten. Diese Künstlergruppen verstanden sich als kämpferische Gemeinschaften, die für die neuesten künstlerischen Strömungen eintraten.

Im Anschluss an die Ausstellung Zeitprobleme in der Schweizer Malerei und Plastik von 1936 im Kunsthaus Zürich gründete Leo Leuppi 1937 die Gruppe Allianz – Vereinigung moderner Schweizer Künstler. Die Allianz war eine der bedeutendsten Gruppierungen in der Schweiz und vereinte surrealistische und konstruktiv-konkrete Kunstschaffende, die wegen der wachsenden Ablehnung der modernen Kunst in den Nachbarländern in die Schweiz zurückgekehrt waren. Es entstand eine Vereinigung von Künstlern und Künstlerinnen, die sich mit der kulturellen und politischen Isolation in der Schweiz zur Zeit des Dritten Reiches auseinandersetzte. Mitglieder waren u.a. Max Bill, Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp oder Verena Loewensberg. Die Allianz positionierte sich auch als Interessensgemeinschaft von Kunstschaffenden, die nicht der offiziellen Künstlervereinigung Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten GSMBA angehörten, und förderte ihre Mitglieder insbesondere durch die Ausstellungen Neue Kunst in der Schweiz 1938 in der Kunsthalle Basel, Allianz 1942 sowie 1947 im Kunsthaus Zürich und 1954 im Helmhaus Zürich.

Auch gemeinsame Publikationen wurden zu wichtigen Plattformen. So förderte die Übersichtspublikation Almanach neuer Kunst in der Schweiz von 1940 die Bekanntheit der Gruppenmitglieder. Hinzu kamen die Aktivitäten des von Max Bill 1941 gegründeten Allianz-Verlags. Die vom Allianz-Verlag herausgegebenen Mappenwerke und Künstler*innenbücher wie Les derniers 9 dessins de Sophie Taeuber-Arp (1943) oder das vom Allianz-Verlag vertriebene Poèmes sans prénoms (1941) von Sophie Taeuber-Arp waren wichtige Mittel zur Förderung und Verbreitung der Werke der Mitglieder.

Raum 6

Max Bill. Themen und Variationen

Max Bill war ein einflussreicher Begründer der Bewegung der Konkreten Kunst, nicht nur durch seine vielseitige Karriere als Bildhauer, Maler, Industrie- und Grafikdesigner, sondern auch als Schriftsteller, Wissenschaftler und Lehrer. Bill absolvierte ab 1924 zunächst eine Ausbildung zum Silberschmied an der Kunstgewerbeschule in Zürich, bevor er ab 1927 für zwei Jahre Architektur am Bauhaus in Dessau studierte. Dort lehrten Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer – eine mitprägende und richtungsweisende Zeit für den jungen Max Bill. Im Jahr 1929 kehrte Bill in die Schweiz zurück und liess sich in Zürich nieder. Er arbeitete zunächst als Architekt, widmete sich dann aber zunehmend der Malerei, der Plastik und der Produktgestaltung. Angeregt durch die Überlegungen des Künstlers Theo van Doesburg, formulierte Bill die Prinzipien der Konkreten Kunst, indem er Mathematik und Geometrie in seinem Werk anwendete.

quinze variations sur un même thème (1935–38) zeigt Max Bills Auseinandersetzung mit der seriellen Variation. Bei den fünfzehn Studien handelt es sich um die Überführung eines gleichseitigen Dreiecks in ein gleichseitiges Achteck, das sich bei gleichbleibender Seitenlänge nach aussen hin durch weitere Öffnungen der Winkel spiralförmig abwickelt. Dahinter steht, laut Bill, die Erkenntnis,

«[…] dass sich viele Kunstfreunde nicht klar sind über die Entstehung von Kunstwerken und über den inneren und äusseren Aufbau».

Ausst.Kat.: Max Bill – das druckgrafische Werk bis 1968, Kunsthalle Nürnberg, 15. Dezember 1968 – 19. Januar 1969, Nr. 9–24.

Raum 7

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Konkrete Kunst

Im Anschluss an die Räume 4 und 5, werden hier Werke gezeigt, die in wichtigen Ausstellungen im Umfeld der Allianz zu sehen waren. Die Gruppe Allianz vereinte zwischen 1937 und 1954 Künstler*innen aus allen Landesteilen der Schweiz und aus sämtlichen für die Moderne stehenden Kunstrichtungen. Hans Arp schloss sich 1937 der Allianz an.

Hans Arps Holzschnitte und Reliefs nahmen seit 1917 zunehmend organische Formen an, die vom Treibgut des Lago Maggiore inspiriert waren und in biomorphen Skulpturen und Holzreliefs, wie Zeugungsmetope / Sommermetope (1946), ihren Ausdruck fanden. Das Werk gliedert sich rhythmisch in Positiv- und Negativteile und hat einen raumbelebenden und ordnenden Charakter. Später entstanden vermehrt Reliefs mit architektonischem Bezug. Die Metope erinnert an Arps frühe Collagen, die bereits das Geometrische mit dem Organischen verbanden. Auffällig sind die Kreise, die als Form in Arps Werk selten vorkommen und stark an die Arbeiten von Sophie Taeuber-Arp erinnern. 1947 wurde das Relief in der Ausstellung Allianz im Kunsthaus Zürich gezeigt.

Als Maler und Grafiker beschäftigte sich Bill mit Linie, Fläche, Farbe und Komposition. Dabei interessierten ihn beispielsweise die Teilung oder Gruppierung von Linien, die Gegensätzlichkeit von Farben sowie die Form, Geometrie und der Rhythmus von Flächen, oder die Variation einer Komposition – etwa durch Drehung. Die systematische Organisation seiner Gemälde und Druckgrafiken verhinderte eine persönliche Handschrift, was auch in den rationalen Werktiteln wie in Konstruktion mit 12-teiligem Zentrum (1941) zum Ausdruck kommt.

Raum 8

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Hans Arp. Konfigurationen

Hans Arps Werk steht zwischen Dada, Surrealismus und konkreten Kunst. Seine Plastiken schuf er von innen heraus als organische Urformen. Sein ‘Biomorphismus’ fand in vegetativen Formen einen Ausdruck für das Unsichtbare und für das Geistige in der Kunst.

Max Bill bezeichnet Arps Holzschnitte in 11 configurations (1945) als ‹form-idee›, die sich jeder Deutung als nicht fassbare Landschaften entziehen:

«die fliessenden linien scheinen wie zufällig entstanden, ihren unbestimmt-bestimmten weg können wir deuten gleich abgrenzungen zwischen ungesehenem land und wasser das jenes überschwemmt hatte und sich nun wieder

davon entfernt, wobei der betrachter sich weit ab vom geschehen befindet und den vorgang leiden-schaftslos überblickt. es sind bilder unbekannter gegenstände, unbekannter landschaften, unbekannter funktionen.»

Max Bill in: 11 configurations, Zürich 1945, nicht paginiert.

Im Verlagsprospekt des Allianz-Verlags wird für Anfang 1943 die Chronik arp: 10 configurations (Raum 5) mit Holzschnitten aus den Jahren 1917 bis 1942 angekündigt. Wegen des tragischen Todes von Sophie -Taeuber-Arp wurde das Projekt verschoben. Arp, den seit 1915 eine intensive künstlerische Zusammenarbeit mit -Taeuber-Arp verband, erholte sich lange nicht von diesem Schicksalsschlag. Erst am 13. September 1943 kam es zu einer Einigung zwischen Arp und dem von Bill vertretenen Allianz-Verlag, die von einem zweiseitigen Brief Bills begleitet wurde. 1945 erschien schliesslich die ergänzte Edition arp: 11 configurations in einer Auflage von 200 Exemplaren. Der Bildumfang war in der Zwischenzeit um eine configuration angewachsen.

Eine Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Arp und Bill ermöglicht einen Einblick in die Zusammenarbeit bei der Entstehung von 11 configurations.

Raum 9

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Der Allianz-Verlag publizierte einen Almanach, Bücher, Grafik und Mappenwerke zu erschwinglichen Preisen. 10 Origin wurde 1942 herausgegeben und beinhaltet 10 Blätter, Holz- und Linolschnitte von internationalen und schweizerischen Künstler*innen. Ergänzt wird das Portfolio durch kurze programmatische Texte von Arp, Bill, Kandinsky und Magnelli, die inmitten des Krieges deutlich machten, dass sie das konkrete Kunstwerk als Gegenposition zum Kunstverständnis und dem Schönheitsideal der Nationalsozialisten verstanden und ihm ein transformatives Potential zuschrieben.

Die Mappe enthält Druckgrafiken vom Who’s who der Avantgarde: von Max Bill, Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Alberto Magnelli, Georges Vantongerloo, Sonja Delaunay, Leo Leuppi, Richard Paul Lohse, César Domela und Wassily Kandinsky. Wer sie betrachtet, erfasst sukzessive den Moment der blattweisen Wahrnehmung mit dem spezifischen 'Gesamtklang', der sich aus der Gegenüberstellung aller Grafiken in einer Mappe ergibt.

Raum 10


Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

ALLIANZ-VERLAG II

1941 erschien die Mappe 5 constructionen+5 compositionen mit zehn Originalgrafiken der Künstlerinnen und Künstler der Allianz: Max Bill, Serge Brignoni, Hans Erni, Hans Fischli, Hans Hinterreiter, Max Huber, Leo Leuppi, Verena Loewensberg, Richard Paul Lohse und Sophie Taeuber-Arp.

Die Mappenwerke waren künstlerische und verlegerische Gemeinschaftsproduktionen, auf die trotz der Auflösung der Gruppe in Folgeprojekten immer wieder Bezug genommen wird. Die Allianz konnte sich als aktive Künstlervereinigung bis Mitte der 1950er Jahre halten. Die letzte Ausstellung, welche bereits einen retrospektiven Charakter hatte, fand 1954 im Helmhaus in Zürich statt. Die verschiedenen Gruppierungen, wie die Surrealisten und die Zürcher Konkreten, hatten sich voneinander entfernt. Ein politisches oder avantgardistisches Engagement, wie es während des Krieges notwendig gewesen war, gab es nicht mehr, und entsprechend auch keine gemeinsamen künstlerischen Ziele mehr. Die Avantgarde hatte sich längst wieder rehabilitiert, die Surrealisten verloren an Boden und die konstruktive und konkrete Kunst wurde von einer Reihe junger Kunstschaffender mit neuen Impulsen belebt.

Raum 11


Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Sophie Taeuber-Arp Plastique Plastic / Paris – New York – Zürich

In diesem Raum ist die Zeitschrift Plastique Plastic mit ihrem Umfeld vertreten. Zusammen mit César Domela, A. E. Gallatin und L. K. Morris gründet Sophie Taeuber-Arp 1937 die internationale Kunstzeitschrift Plastique Plastic.

Zwischen 1935 und 1939 erschienen fünf Ausgaben der Zeitschrift, die massgeblich von Sophie Taeuber-Arp geprägt wurden. Wie in den Künstlervereinigungen ging es auch hier um die Vernetzung der Künstler*innen und ihrer Unterstützer*innen. Die Zeitschrift förderte auch den transatlantischen Austausch der konstruktiven Avantgarde zu einer Zeit, als viele Kunstschaffende Europa bereits den Rücken gekehrt hatten.

Die künstlerischen Netzwerke, in denen Taeuber-Arp als aktives Mitglied der zuvor genannten Künstlervereinigungen agierte, erwiesen sich als äusserst wertvoll für die Beschaffung von Abbildungen und Texten. Die Zeitschrift verband die Kunstszenen in New York und Paris und war zugleich ein Sprachrohr für die vom Faschismus verfolgten Künstler*innen in Europa. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs führte zur Einstellung der Zeitschrift. Sophie Taeuber-Arp plante jedoch eine sechste Ausgabe und wollte Plastique Plastic zusammen mit Max Bill in der Schweiz wieder aufleben lassen. Leider konnte die Künstlerin diese Idee nicht mehr verwirklichen, da sie 1943 während einer Übernachtung in Max Bills Haus in Zürich unerwartet an einer Kohlenmonoxidvergiftung starb.

Die von Max Bill entwickelten Entwürfe für Nummer 6 werden hier erstmals in einer Ausstellung gezeigt. Die begleitende Publikation beleuchtet den Heftentwurf und den skizzierten Inhalt anhand von bisher unveröffentlichten Dokumenten und Maquetten.

Einige der Reliefs, die Sophie Taeuber-Arp zwischen 1936 und 1938 schuf, sind auf «rechteckiger Grundfläche mit ausgeschnittenen, aufgesetzten oder in den Raum hineinragenden geometrischen Formen» aufgebaut, wie Hans Arp nach dem Tod Sophie Taeuber-Arps über ihr Werk schrieb:

«Das Relief, welches wir ‹Muschelrüstung› nannten, ein Relief auf rechteckigem, weiss-bemaltem Grund mit aufgesetzten, weissbemalten, schwingenden Formen, ist vollkommene Schönheit. Das Wort Schönheit bekommt durch solche Werke wieder einen leben-digen Sinn. Dieses Relief entsteht in der Zeit, da Sophie Taeuber für mein Gedichtbuch‚ muscheln und schirme‘ die Metamorphosen von Vasen, Blättern und
Muscheln zeichnet.»

Hans Arp, in: Zweiklang, hrsg. v. Ernst Scheidegger, Zürich: Verlag Die Arche, 1960, S. 52–53.

Impressum / Imprint

KURATORINNEN 
Stefanie Gschwend (Direktorin Kunstmuseum / Kunstmuseum Appenzell), Simona Martinoli (Direktorin Fondazione Marguerite Arp, Locarno)

KÜNSTLERISCH-KURATORISCHER AUSTAUSCH
Christian Meier, Christian Hörler

AUSSTELLUNGSUMBAU
Christian Hörler, Christian Meier, Ueli Alder, Carina Kirsch, Raoul Doré, Bea Dörig, Vanessa Heer

ORGANISATION
Regina Brülisauer, Stefanie Gschwend, Claudia Reeb

KUNSTVERMITTLUNG
Anna Beck-Wörner

BESUCHER*INNENBETREUUNG
Raphaela Böhi, Dominique Franke, Margrit Gmünder, Roswitha Gobbo, Ian Groll, Margrit Küng, Jana Locher, Barbara Metzger, Cristina Mosti, Madleina Rutishauser, Melanie Scherrer

HERAUSGEBER
TEXT Stefanie Gschwend, Claudia Reeb
WANDTEXTE Silke Balemi, Illaria Malyguine, Simona Martinoli

CREDITS
Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 2024

PHOTOS
Ueli Alder

GRAFIK
Data-Orbit / Michel Egger, St.Gallen

DANK
Chantal und Jakob Bill, Fondazione Marguerite Arp, Galerie Haas Zürich, Museum für Gestaltung / Kunstgewerbesammlung, Plakatsammlung der Schule für Gestaltung Basel, Heinz Stamm, Zürcher Hochschule der Künste / Archiv ZHdK und Leihgeber*innen, die nicht namentlich genannt werden möchten / and lenders who wish to remain anonymous.

DIE AUSSTELLUNG WURDE FREUNDLICH UNTERSTÜTZT VON
Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer-Stiftung
Steinegg Stiftung
Hans und Wilma Stutz Stiftung
Bertold Suhner Stiftung
Dr. Fred Styger Stiftung

Arp / Taeuber-Arp / Bill
Allianzen
Kunstmuseum
Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder


Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder


Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Ausstellungsansicht, Allianzen. Arp / Taeuber-Arp / Bill, Kunstmuseum Appenzell, 05.05. – 06.10.2024, Foto: Ueli Alder

Diese Website benutzt Cookies.

Datenschutz /