
Ohne Haydn, den Vater des Streichquartetts, wäre Beethoven nicht denkbar, der die Gattung zu einem Gipfelpunkt der Musikgeschichte entwickelte. Ohne Beethoven wären die 15 Streichquartette von Schostakowitsch nicht denkbar, der Höhepunkt der Gattung im 20. Jahrhundert. Haydns «Quintenquartett» von 1797, das seine ganze Meisterschaft zeigt, und Beethovens erstes Streichquartett von 1801, mit dem er sich in Haydns Nachfolge stellt und zugleich neue Wege beschreitet, rahmen Schostakowitschs drittes Quartett von 1946 ein.
Programm
Joseph Haydn Streichquartett d-Moll op.76/2 „Quintenquartett“
Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr.3, op.73
Ludwig van Beethoven Streichquartett F-Dur Op.18/1
aron quartett
Ludwig Müller, Violine
Barna Kobori, Violine
Georg Hamann, Viola
Christophe Pantillon, Violoncello