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Agata Ingarden

Desire Path

Kunsthalle

Einleitung


«Ich mag es, narrative Welten zu erschaffen. Es sind spekulative Ökosysteme, die sich aus Elementen der gebauten Umwelt und der Natur zusammensetzen. Für mich ist es, als würde ich dem Chaos einen Sinn geben und es wie Poesie formen.»

(Agata Ingarden)

Agata Ingardens erste umfassende Ausstellung in der Schweiz, Desire Path, entwirft imaginäre Welten jenseits anthropozentrischer Perspekt-iven und verbindet organische Formen mit kulturellen wie industriellen Bezugssystemen.

Agata Ingarden entwickelt in ihren Werken Szenarien spekulativer Zukünfte und eröffnet neue Denk- und Erfahrungsräume. Ihr visuelles Vokabular überrascht durch unerwartete Verbindungen zwischen Alltagsgegenständen und natürlichen Materialien, industriellen Prozessen und organischen Formen. In diesem Spannungsfeld wirken die Werke zugleich be-fremdlich und vertraut. Sie spielen mit menschlichen und nicht menschlichen Massstäben und erinnern an vergangene Kulturen und Techniken. Ingarden arbeitet medienübergreifend, von Installationen und Skulpturen bis hin zu Videoarbeiten.

Die Ausstellung entfaltet ein vielschichtiges Szenario, in dem jedes Stockwerk nicht nur einen räumlichen, sondern auch einen gedanklichen Übergang darstellt. Über drei Etagen entfaltet sich eine dramaturgische Bewegung: von der Landschaft als offene, prozessuale Welt über das Haus als lebendigen Organismus bis hin zum Inneren des Selbst, das zwischen Schutz und Kontrolle schwankt. Ingardens Werke sind dabei keine abgeschlossenen Erzählungen, sondern experimentelle Anordnungen. Sie funktionieren wie Laboratorien für mögliche Zukünfte – Szenarien, die durch Verschiebungen von Perspektiven, durch Material in Trans-formation, durch Körper in Auflösung und Neubildung erprobt werden.

Raum 1

Agata Ingarden, Like mushrooms after rain, 2019

Agata Ingarden, Like mushrooms after rain, 2019

Die Welt

Im Erdgeschoss wird die Welt in Form eines transformativen Landschaftsbildes sichtbar, das den ständigen Wandel von Materie und die Offenheit neuer Universen thematisiert. Die Installation Like Mushrooms after Rain (2019) evoziert mit dem Bild des Pilzes (ein Symbol für Rhizome, Netzwerke und unvorhersehbares Wachstum) eine Metapher für organische Zukünfte. Kupferne Spiegelobjekte, die mit Salzen und Chemikalien oxidiert wurden, fungieren zugleich als Fenster in weitere Universen und als mentale Landkarten. Indem sie die zentrale Skulptur vervielfachen und ins Unendliche streuen, machen sie erfahrbar, dass diese imaginären Welten nicht fixierbar sind. Sie bleiben fluid, reaktiv und sind stets im Werden begriffen – wie die Materie selbst, die Ingarden in Reaktion versetzt.

SG Ein zentrales Werk, das den Beginn der Ausstellung markiert, ist Like Mushrooms after Rain (2019). Es handelt sich um eine grossformatige Skulptur aus Stahl, Akustikschaum, karbonisiertem Zucker, Austernschalen, Salz und einem doppelseitigen Spiegel. Wie ist das Werk entstanden?

AI Wir waren mit dem Kurator und Freund Arkadiusz Półtorak in einer Residenz in Tilburg und diskutierten über Pilze, Mutterschaft und das Zusammenleimen von Austernschalen.

Das Werk entstand aus einem Interesse an Energieübertragung. Ich wollte eine Skulptur schaffen, die sich wie ein Transformator verhält – absorbierend, tropfend, nie ganz stabil. Es war vielleicht wie eine alchemistische Gleichung, eine Maschine, die sowohl Formen als auch Bedeutungen erzeugen und auflösen konnte.

SG Hier treffen zahlreiche verschiedene Materialien und Techniken aufeinander ...

AI Ich kombiniere industrielle Strukturen und Fundstücke mit organischen oder wandelbaren Materialien: Zucker, Salz, Austernschalen, Pilze, Spiegel, Stahl, Fahrstuhlteile, Jalousien ... Ich mag es, wenn Materialien für sich selbst sprechen, und versuche, ihrer eigenen Logik zu folgen, indem ich nach einem verborgenen Muster suche, wie Dinge zusammenkommen könnten oder wie scheinbar weit entfernte Objekte Gemeinsamkeiten aufweisen.

SG Veränderliche Komponenten wie in Salz kristallisierter Schaum oder karbonisierter Zucker sind Stoffe, die in deiner Praxis immer wieder vorkommen. Interessant finde ich besonders deinen Umgang mit diesem Material. Es begegnet uns nicht als passive Masse, sondern als aktive, handelnde Masse. Die Skulpturen in der Ausstellung sind Kunstwerke, die den Raum einnehmen und in Bewegung sind. Was hat dich dazu gebracht, mit wandelbaren Materialien zu arbeiten?

AI Ich habe diese Dichotomie in mir. Einerseits liebe ich es, logische Systeme und effiziente Strukturen zu bauen. Andererseits sehne ich mich nach Unordnung. Fehler führen oft zu neuen Entdeckungen. Ich mag es, wenn Materie sich der Kontrolle widersetzt, die wir ihr auferlegen wollen. Der Zucker reagiert auf die Luftfeuchtigkeit und Temperatur des Raumes – er kann sich verfestigen oder schmelzen. Er schwankt. Er erinnert uns daran, dass nichts feststeht, dass alles Veränderung ist. Hier ist für mich Octavia E. Butlers Erzählung Parable of the Sower eine Inspiration.

SG Nicht nur das Material selbst spielt eine formbildende Rolle, sondern auch die Umgebung. Welche Relevanz misst du der Umgebung des Kunstwerks zu?

AI Die Werke machen nicht an ihren Grenzen Halt – sie infizieren den Raum. Licht, Feuchtigkeit, Geräusche werden Teil des Werks, und der Ort selbst reagiert auf das Werk.

SG Der Mensch glaubte eine lange Zeit, dass er seine Umwelt ordnen und beherrschen kann. Betrachtet man jedoch geologische Prozesse über lange Zeiträume, so zeigt sich, dass Materialien ständig dabei sind, Entscheidungen zu treffen – und das völlig unabhängig von uns als Menschen. Wie siehst du das Verhältnis von Menschen und Umwelt zueinander?

AI Menschen versuchen oft, ihre Umwelt zu beherrschen, aber Materialien und Natur treffen ihre eigenen Entscheidungen. Langfristig sollten wir beobachten und lernen, wie wir symbiotische Beziehungen zu unserer Umgebung aufbauen können.

SG Du hast UV-Drucke von Wegsystemen oder Landkarten auf die gerahmten Kupferplatten aufbringen lassen. Wo führen sie uns hin?

AI Es sind Mindmaps, Eingänge zu parallelen Systemen. Sie zeigen nicht, wohin man gehen soll, sondern wie man sich verirren kann. Es sind Erinnerungsfetzen, Zeichnungen, Notizen – Blaupausen der Ideen, aus denen sich die verschiedenen Welten zusammensetzen, die ich erschaffe. Es sind abstrakte Landschaften, die ich beobachte, um dann einige Ideen nachzuzeichnen und Parallelen zu ziehen.

SG Du verwendest gerne das poetisch-metaphorisches Bild einer entropischen Landschaft, das zeigt, wie geordnet oder ungeordnet ein System in bestimmten Zuständen ist. Dieses Bild ist von einem kontinuierlichen Wandel und einem ständigem Bedeutungsverfall mitgeprägt. Betreten wir im ersten Ausstellungsraum, den du mit dem Begriff The World (Die Welt) versehen hast, eine solche Landschaft?

AI Ja. Es ist ein Terrain des ständigen Wandels, ein Ort, an dem Formen sich auflösen, aber ich sehe darin keinen Bedeutungsverlust. Der Bauch, der Transformator, versorgt die anderen Räume der Ausstellung. Entropie ist hier nicht nur Zusammenbruch, sondern auch Transformation, eine fortwährende Umverteilung von Energie, die sich nach aussen ausdehnt. Entropie wird oft mit Verlust assoziiert, obwohl sie in Wirklichkeit genau die Voraussetzung ist, die jedes Leben wachsen lässt.

Raum 2

Agata Ingarden, Blind suit prelude 1, 2021

Agata Ingarden, Blind suit prelude 1, 2021

Das Zuhause

Das mittlere Geschoss ist dem häuslichen Raum gewidmet – einem Ort der Zugehörigkeit und des Schutzes. In der Serie Hours of the Dog (2020–2025) treten skulpturale Formen hervor, die sich in wolkenartigen Gebilden aus Austernschalen oder in Fragmenten von Gebäuden verdichten. Von innen glimmt Neonlicht, das kleine Modellfenster erhellt und die Werke wie Miniaturen architektonischer Traumlandschaften erscheinen lässt. Der Eindruck entsteht, man befinde sich in einem Zwischenreich, das zugleich organisch und künstlich, vertraut und fremd wirkt. Mit dem Titel schlägt Ingarden eine poetische Verschiebung vor, indem sie metaphorisch auf die Übergangszeit zwischen Tag und Nacht anspielt. Jenen Moment der Dämmerung, in dem das Vertraute (Tag, Hund) und das Fremde (Nacht, Wolf) nebeneinander existieren. Zusammen mit den Videos The Arm, The Eyes, The Ears, The Womb, The House und The Garden (2018) formt sich ein Bild des Hauses als lebendiger Organismus. Architektur erscheint hier nicht als statisches Gefüge, sondern als Körper mit Organen, der von Nachrichten, Objekten und persönlichen Geschichten bewegt wird. Das Zuhause wird zur durchlässigen Membran zwischen innerer Psyche und äusserer Welt – eine Schwelle, die zeigt, wie tief das Private mit gesellschaftlichen, medialen und technologischen Strukturen verwoben ist.

 Agata Ingarden, Suit prelude 1, 2021

Agata Ingarden, Suit prelude 1, 2021

SG Hier treten wir in eine andere Raumatmosphäre ein: The Home (Das Zuhause). Hier sind die hängenden Lichtskulpturen der Serie Hours of Dog (2020–2025) mit Videos der Serie The House (2018) vereint. Wie verstehst du den Begriff des Zuhauses in Bezug auf diese Werkkombination?

AI Für mich ist ein Zuhause weniger ein fester Ort als vielmehr eine Reihe von Beziehungen. Fragile, vorübergehende Zufluchtsorte zwischen Menschen, Geschichten und Objekten. In den Skulpturen der Serie Hours of Dog sind Modelle von Gebäuden, die oft mein Atelier umgaben, mit Austernschalen bedeckt und werden zu Wolkenstrukturen, die über dem Boden schweben und auch meine ständige Entwurzelung symbolisieren. In der Videoserie The House ist das Zuhause ein leeres Ferienhaus. Obwohl es verlassen ist, wird es zu einer lebendigen Realität, einem Körper mit Organen, Geräuschen und Stimmungen. Eine poröse Architektur, die sensibel auf ihre Umgebung reagiert. Zusammen reflektieren sie das Zuhause als Schutzraum und Organismus, intim und instabil. Ein Ort, der mehr in der Vorstellung als in der physischen Welt existiert.

SG Du verwendest für die Lichtskulpturen gegensätzliche Materialien wie Austernschalen und Bürojalousien. Sie lassen an entlegene Behausungen oder auch an quallenähnliche Kreaturen denken, die durch die Weiten des Ozeans gleiten. Welche Rolle spielt der Kontrast zwischen natürlichen und industriellen Materialien in deinen Werken, und welche Bedeutung haben die Assoziationen, die bei den Betrachtenden entstehen?

AI Eine Muschel ist ein einzigartiger Schutzraum. In der Summe bilden sie eine Masse. Die Werke bilden einen Kontrast zwischen verschiedenen Ordnungen – den natürlichen Mustern von Muscheln und dem Wachstum einerseits und unseren Versuchen, der Natur und uns selbst unsere Systeme aufzuzwingen andererseits. Diese Reibung erzeugt Dissonanzen, eröffnet aber auch einen Raum für Assoziationen bei den Betrachtenden. Für mich stehen diese Werke in Zusammenhang mit den heutigen Hauptstädten und der Frage, wie der öffentliche Raum, den wir erbauen, sich auch auf uns auswirkt. Und sie zeigen, wie sehr wir von der Natur und voneinander entfremdet sind.


Raum 3

Agata Ingarden, Social Security (Bathroom Fridge)

Agata Ingarden, Social Security (Bathroom Fridge)

Das Selbst

Im Obergeschoss führt die Ausstellung ins Innere – in einen Raum, der zugleich Überwachungszentrale und Reflexionsraum ist. Mit den Arbeiten Social Security (Grandma’s Cupboard) und Social Security (Bathroom Fridge) (beide 2022) untersucht Ingarden die Verschränkung von Intimität, Sicherheit und Kontrolle. Die Untertitel verweisen auf Möbelstücke, die vertraute Orte des häuslichen Alltags sind und hier zu Trägern von Fragen nach Schutz, Fürsorge und gesellschaftlichen Abhängigkeiten werden. Eine Wand aus Monitoren, die mit Kameraübertragungen aus dem Skulpturinnern sowie Echtzeitbildern der Sicherheitskameras im Gebäude gespeist werden, verwandelt den Raum in eine hybride Kontrollzentrale. Durch das Freilegen der Glasdecke und das Spiel mit Spiegelungen entsteht eine Situation, die sowohl Transparenz als auch Überwachung inszeniert und damit die Fragilität von Sicherheit im Spannungsfeld zwischen Privatsphäre und Kontrolle erfahrbar macht.

SG In Social Security verbinden sich schmelzender Zucker, Überwachungstechnologie und häusliche Motive wie die Untertitel Grandma’s Cupboard (Omas Schrank) oder Bathroom Fridge (Badezimmer-Kühlschrank). Wie the-ma-tisierst du durch diese Kombination die fragile Balance zwischen Fürsorge und Kontrolle im privaten Raum?

AI Diese Werke bewegen sich zwischen Geborgenheit und Übergriffigkeit. Sie beziehen sich auf Alltagsgegenstände in den privatesten Räumen. Omas Schrank verbirgt Geschichten, Träume aus der Vergangenheit, Zuneigung und Traumata. Vielleicht auch ein paar Süssigkeiten. Die Kamera dient als Hilfsmittel, um einen Blick in diese verborgene Schatulle voller Geheimnisse zu werfen. Es handelt sich um einen Eingriff in die Privatsphäre, aber in gewisser Weise auch um einen Schutz vor der Aussenwelt. Selbst dort schleicht sich die Überwachung ein und reguliert unsere Grundbedürfnisse, Instinkte und Emotionen. Alles, was untersucht wird, wird zu einer Datenmasse, die ein System speist, das uns dann
eine speziell auf uns zugeschnittene Realität präsentiert.

Ein weiteres Thema ist der Zucker. Seine Auswirkungen auf unseren Körper und seine unvermeidliche Präsenz in den günstigsten verarbeiteten Lebensmitteln haben mich dazu gebracht, über seine schädlichen Wirkungen nachzudenken. Er wurde zu einer Quelle der Angst, zumal die wirtschaftliche Realität uns oft keine andere Wahl lässt, als uns dieser Energiequelle zu unterwerfen, die unserer Gesundheit so sehr schadet. Die Kontrolle wird von innen ausgeübt, sowohl emotional als auch physisch.

SG Wie verbindest du in Social Security die äussere soziale Kontrolle durch Überwachung mit der Idee innerer Kontrolle oder introspektiver Sicht, wie sie im Raumtitel The Self (Das Selbst) angedeutet wird?

AI Das Werk birgt etwas Kostbares und Lebendiges in seinem Inneren. Dieses Element beeinflusst die Form des Behälters und die Form des Glases. Die verformte Linse verändert auch die Art und Weise, wie wir das Innenleben wahrnehmen können. Dunkle Zuckerflüssigkeit ist emotional aufgeladen. Für mich ist sie das Unterbewusstsein. Vielleicht auch unsere Instinkte und Wünsche. Das Licht geht an, wenn wir vorbeigehen, und das mechanische Auge beobachtet die Beobachtenden und sich selbst, indem es seine eigenen inneren Prozesse überwacht. Überwachung findet nicht nur von aussen statt, sondern auch, indem wir uns selbst observieren.

SG Der Zucker tropft, die Kamera sieht, das Zuhause wird durchlässig – ist Social Security eine Meditation über das langsame Verschwinden von Geborgenheit in einer Welt, die alles beobachtet und nichts vergisst?

AI Für mich geht es auch darum, was es heute bedeutet, sich in öffentlichen und privaten Räumen sicher zu fühlen, wenn die Grenzen zwischen ihnen verschwimmen. Zucker schmilzt, die Kamera zeichnet endlos auf, aber die Erinnerung verblasst. Wer beobachtet das eigentlich? Es scheint, als würde alles ständig überwacht, inmitten einer Flut von Informationen haben wir die Erinnerung an unsere Geräte ausgelagert und erinnern uns kaum noch daran, was letzte Woche passiert ist.

SG Du hast dich für den Ausstellungstitel Desire Path entschieden. Was hat es mit dem Begriff auf sich und wie verbindet er die verschiedenen Werkgruppen über die drei Stockwerke der Kunsthalle?

AI Ein Wunschweg ist eine Abkürzung, die durch Fussspuren ausserhalb geplanter Routen entsteht. Er ist eine Metapher für Abweichungen, für kleine Widerstände, die neue Wege schaffen, sich durch die Welt und gegen ein auferlegtes System zu bewegen. Er ist auch die Spur von Tieren, die die effizientesten oder instinktivsten Wege zwischen Nahrung, Wasser, Unterschlupf oder sicherem Durchgang aufzeigt. Die Landschaft wird durch wiederholte Bedürfnisse und Bewegungen geprägt, wobei Wunsch und Intuition als Leitfaden dienen. Die Werke auf den drei Etagen sind wie diese Wege: unvorhersehbare Pfade zwischen Welt, Zuhause und Selbst. Die Etage oben ist der Höhepunkt, wo Sie Ihren eigenen Weg durch die Ausstellung finden können.

Biografie

Agata Ingarden (*1994, Polen) lebt und arbeitet zwischen Paris und Athen. Ihre Werke wurden u. a. in Einzelausstellungen gezeigt wie Elations, Gdańsk City Gallery, Gdańsk, PL (2025); EmoPolis, Muzeum Sztuki in Łódź, Łódź, PL (2024); Emotional Security Services, Berthold Pott Gallery, Cologne, DE (2023); Dream House, Warsaw Gallery Weekend, Piktogram, Warsaw, PL (2023), und in Gruppenausstellungen wie Swarożyce, The Centre of Polish Sculpture, Orońsko, PL (2025); Gwangju Biennale, PANSORI: A Soundscape of the 21st Century, Gwangju, KR (2024); Sybil, Brussels, BE (2024); This Perfect Day, Exo Exo, Paris, FR (2023); Barbe à Papa, CAPC museum for contemporary art, Bordeaux, FR (2022); Never the Same Ocean, Hagiwara Projects x Soda, Tokyo, JP (2021); Alles war klar, Künstlerhaus, Vienna, AT (2020); Warm Welcome, Exo Exo, Paris, FR (2020); Future in Reverse, East Contemporary, Milan, IT (with Agnieszka Polska) (2020); Futur, Ancien, Fugitif, Palais de Tokyo, Paris, FR (2019); Foncteur d’oubli, Frac Ile-de-France / Le Plateau, Paris, FR (2019); Boom selection, La Panacée, MO.CO., Montpellier, FR (2019); Five Fingers, Sixth Hand, Alienze, Lausanne, CH (with Delphine Mouly) (2019). Sie erhielt den Spezialpreis im Rahmen des Future Generation Art Prize, Pinchuk Art Center, Kiev, UA (2021). Sie studierte an der École des Beaux-Arts de Paris und an der Cooper Union School of Art, New York, US.

Agata Ingarden
Desire Path
Kunsthalle
Agata Ingarden, Like mushrooms after rain, 2019

Agata Ingarden, Like mushrooms after rain, 2019

Agata Ingarden, Blind suit prelude 1, 2021

Agata Ingarden, Blind suit prelude 1, 2021

 Agata Ingarden, Suit prelude 1, 2021

Agata Ingarden, Suit prelude 1, 2021

Agata Ingarden, Social Security (Bathroom Fridge)

Agata Ingarden, Social Security (Bathroom Fridge)

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