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Gabriela Löffel, Grammar of calculated ambiguity, 2023-2024, Videostill

Gabriela Löffel, Grammar of calculated ambiguity, 2023-2024, Videostill

Gabriela Löffel, Grammar of calculated ambiguity, 2023-2024, Videostill

Gabriela Löffel, Grammar of calculated ambiguity, 2023-2024, Videostill

Gabriela Löffel, Grammar of calculated ambiguity, 2023-2024, KorSonoR, Genève, photo: Emmanuelle Bayart / Arta Sperto, 2025

Gabriela Löffel, Grammar of calculated ambiguity, 2023-2024, KorSonoR, Genève, photo: Emmanuelle Bayart / Arta Sperto, 2025

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Gabriela Löffel

Grammatik der Lücken

15.11.2026 – 11.4.2027 / Kunsthalle

Gabriela Löffels Videoarbeiten untersuchen, wie politische und wirtschaftliche Macht durch Sprache, Räume und Infrastrukturen wirkt. Die Ausstellung macht erfahrbar, wie Wirklichkeiten inszeniert, vermittelt und aus unterschiedlichen Perspektiven lesbar werden.

Gabriela Löffel (*1972, Kt. Bern, CH; lebt und arbeitet in Genf, CH) entwickelt eine audiovisuelle Praxis, die die politischen Ökonomien unserer Wahrnehmung freilegt. Ihre Installationen entstehen aus langjährigen Recherchen an Orten wie militärischen Trainingsarealen, Sicherheitskongressen oder den undurchsichtigen Zonen globaler Finanzströme, an denen Machtstrukturen, Erzählungen über systemische Zusammenhänge und fiktionale Ebenen ineinandergreifen. Löffel arbeitet mit Verfahren der Übersetzung, Fragmentierung und Distanzierung, in denen Stimmen neu interpretiert, Bilder verschoben und Szenarien zerlegt werden. So entstehen präzise montierte Räume, in denen sich die Wirklichkeit als Geflecht aus Erzählungen, Projektionen und Apparaturen zeigt. Zentral in Löffels Schaffen ist die Infrastruktur des Sprechens und Hörens. Die Künstlerin versteht Klang als eigenständige Ebene, in der Bedeutungen entstehen – oft in Zusammenarbeit mit Soundkünstler*innen und Musikschaffende. Dieses kollaborative Moment wird in der Ausstellung verstärkt und um Praktiken des auditiven Denkens erweitert.

kuratiert von Stefanie Gschwend


RAHMENVERANSTALTUNGEN

Ein vielfältiges Begleitprogramm mit Gesprächen, Führungen und Filmvorführungen vertieft die Themen der Ausstellung von Gabriela Löffel. Höhepunkt ist der Thementag ZWISCHEN DEN ZEILEN mit einem Podiumsgespräch über Recht, Macht und Finanzsysteme sowie einem Konzert von Louis Schild, der auch an Löffels Videoarbeiten mitwirkt.

SA / 14.11. /
VERNISSAGE
17:00 / Kunstmuseum / ANSPRACHEN
Marianne Burki, Stiftungsratspräsidentin Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell
Stefanie Gschwend, Direktorin Kunstmuseum / Kunsthalle
18:00 / Kunsthalle / ARTIST TALK
mit Gabriela Löffel, Künstlerin und Stefanie Gschwend, Kuratorin (dt.)
19:00 / Kunsthalle / ESSEN, TRINKEN, MUSIK
DJ Fundus, St.Gallen


FR / 20.11. / 29.1. / 26.2. / 19.3. / 12:00–13:30 / Kunsthalle
KUNST IN KÜRZE & SAISONALES MITTAGSMENÜ
Kurzführung (25 min) durch die Ausstellung von Gabriela Löffel.
Führung und Mittagsmenü: CHF 25, auf Anmeldung an info_at_kunsthalleappenzell.ch, +41 71 788 18 60
Führung: regulärer Eintritt

SO / 13.12. / 11:30–17:00 / Kunsthalle
ZWISCHEN DEN ZEILEN
TAGESPROGRAMM GABRIELA LÖFFEL
11:30–13:00 PODIUMSGESPRÄCH (dt.)
— Gabriela Löffel, Künstlerin
— Katharina Pistor, Rechtsprofessorin an der Columbia Law School / Direktorin Zentrum für globale rechtliche Transformation
— Karine Pfenninger, Journalistin und Redaktorin bei Public Eye
— Moderiert von Christiane Meyer–Stoll, Direktorin Kunstmuseum Liechtenstein
13:00–14:45 SAISONALES BISTRO
15:00 KONZERT LOUIS SCHILD, Bassist, Komponist und Performer, Gewinner des Schweizer Musikpreises 2026

SO / 17.1. / 15:30–16:30 / Kunsthalle
ARTIST TALK IMAGINING KUNSTHALLE
mit Gabriela Löffel und Basma al–Sharif, moderiert von Luca Tarelli (dt. / en.)

DO / 1.4. / 18:00 / Kunsthalle
IN VOLLER LÄNGE
Gabriela Löffel, for the record (2026), ca. 60 min.
Gemeinsam Schauen und Austauschen / im Anschluss Keine Ahnung, Irgendwo




Im Rahmen von IMAGINING KUNSTHALLE kuratieren Kunstschaffende das Videoprogramm am Ziegelofen; vom 15. November 2026 bis 11. April 2027 zeigt Gabriela Löffel unter dem Titel You May Own the Lanterns but We Have the Light die zweite Ausgabe der Reihe.

Parallel laufende Ausstellungen

15.11.26–11.4.27

Kunstmuseum
FLORIAN GERMANN. Zwölf Leben


Kunsthalle
IMAGINING KUNSTHALLE
Kunstschaffende kuratieren das Videoprogramm am Ziegelofen.
#2 You May Own the Lanterns but We Have the Light
Curated by Gabriela Löffel

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von

Trägerschaft

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