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Ausstellungsansicht, Collecting : Revisited DER WELT VIEL TIEFE WELTEN, 
6.11.2022 – 5.3.2023, Kunsthalle Appenzell, Foto: KMA

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6.11.2022 – 5.3.2023, Kunsthalle Appenzell, Foto: KMA

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6.11.2022 – 5.3.2023, Kunsthalle Appenzell, Foto: KMA

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6.11.2022 – 5.3.2023, Kunsthalle Appenzell, Foto: KMA


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Collecting: Revisited

«der welt viel tiefe welten»

6.11.2022 – 5.3.2023 / Kunstmuseum

Ausgehend von der bedeutend erweiterten Sammlung der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell realisierte Roland Scotti in Zusammenarbeit mit Regula Engeler und Jochen Heilek im Kunstmuseum und in der Kunsthalle Appenzell die Doppelausstellung Collecting | Revisited und der welt viel tiefe welten, in der beide Ausstellungen nebeneinander existierten und miteinander in Dialog traten.

Das Kunstmuseum und die Kunsthalle Appenzell zeigen seit 1998 meist Sonderausstellungen zur internationalen und regionalen Kunst. In regelmässigen Abständen wurden auch Ausstellungen aus der eigenen Kunstsammlung generiert: zu den beiden Appenzeller Malern Carl August und Carl Walter Liner, zur Klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst.

Da sich die Sammlung der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell durch Ankäufe und Schenkungen bedeutend erweitert hat, hat der scheidende Direktor Roland Scotti im Zusammenspiel mit den in Bühler (AR) lebenden Künstler:innen Regula Engeler und Jochen Heilek in beiden Häusern ein Cross-Universum realisiert, in dem zwei Ausstellungen miteinander existierten und kommunizierten: «Collecting ǀ Revisited» und «der welt viel tiefe welten».

Die Hommage an Robert Walsers «Räuber», ein Langzeitprojekt von Engeler und Heilek, bildete den Kern der Doppelausstellung – eine Geschichte, die keine Historie bildet, ein Film, der ausschliesslich in der Vorstellung stattfand, ein Kunstwerk, das für wenige Monate existierte, um dann in «vielen welten» zu verschwinden und in anderen aufzutauchen. Um diesen visuellen und akustischen Kern herum erschienen Kontrapunkte, Assoziationen, Artefakte, die in der Gesamtheit ein Widerbild der einzigartig mäandernden Sammlung und ihrer Ausstellungsgeschichte ergaben: ein Kaleidoskop, in dem sich Deutungen, Hierarchien und Strategien zugunsten unmittelbarer ästhetischer Wahrnehmungen brachen.

Aus der Sammlung der Kulturstiftung wurden Arbeiten von Selim Abdullah, Peter Aerschmann, Hans Arp, Frank Badur, Jonathan Bragdon, Katharina Büche, Alexander Calder, Eduardo Chillida, Jim Dine, Margret Eicher, Nesa Gschwend, Christian Hörler, Gottfried Honegger, Stefan Inauen, Rolf Iseli, Hans Josephsohn, Spallo Kolb, James Licini, Carl August Liner, Carl Walter Liner, Fausto Melotti, Gertrud von Mentlen, Ernst Wilhelm Nay, Wolfgang Nestler, Andrea Ostermeyer, A.R. Penck, Miriam Prantl, Erwin Rehmann, George Rickey, Hanna Roeckle, Klaus Schmitt, Sean Scully, Kerim Seiler, Louis Soutter, Matias Spescha, Theodoros Stamos, Stefan Steiner, Jochen Stenschke, Gerold Tagwerker, Ty Waltinger, Hugo Weber, Markus Weggenmann, Beat Zoderer gezeigt.


Kurator

Dr. Roland Scotti, Direktor Kunstmuseum Appenzell / Kunsthalle Ziegelhütte

Publikation

Zur Ausstellung erschien eine Publikation, in der die Entwicklung der Kunstsammlung dokumentiert ist, ca. 150 Seiten mit Sammlungsinventar und einer Einführung von Roland Scotti.

Anlässlich der Ausstellung erschien im Verlag Steidl/Göttingen ein Fotobuch: Regula Engeler, «der welt viel tiefe welten», 86 Fotografien, Texte von Regula Engeler, Jochen Heilek und Roland Scotti, 88 Seiten.

Die Ausstellung wurde freundlich unterstützt von

Steinegg Stiftung, Herisau; Hans und Wilma Stutz Stiftung, Herisau; Dr. Fred Styger Stiftung, Herisau; Bertold Suhner-Stiftung, Herisau, Kulturförderung des Kantons St.Gallen; Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden, Innerrhoder Kunststiftung

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